Photobiomodulation (PBM)
Seit einigen Jahren gibt es Hoffnung für Patienten mit einer trockenen Makula-Degeneration. Die Photobiomodulation ist eine schmerzlose und berührungslose Behandlung bei der durch Licht mit den Wellenlängen 590, 660 und 850 nm die Cytochrome C Oxydase stimuliert wird und so die Energieproduktion in den Netzhautzellen verbessert wird.
https://www.myalcon.com/professional/vitreoretinal/valeda-pbm/
Die Photobiomodulation mit dem Valeda® Light Delivery System (LumiThera/Alcon) wurde bereits 2018 in Europa zugelassen (CE zertifiziert). In den USA ist die Food and Drug Administration (FDA) für die Zulassung aller Medikamente und der medizinischen Behandlungsverfahren zuständig ist. Nach eingehender Prüfung von mehreren klinischen Studien, an denen einige der renommiertesten amerikanischen Universitätskliniken teilgenommen haben, erteilte die FDA 2024 auch die Zulassung für die USA
Hier sind einige Stellungnahmen von renommierten Augenärzten die an diesen Studien teilgenommen haben.
PBM ist eine nicht-invasive Therapie, die das Sehvermögen verbessern und erhalten sowie das Fortschreiten der trockenen altersbedingten Makuladegeneration verlangsamen kann.
Diana V. Do, MD, und Quan Dong Nguyen, MD, MSc
Beide sind Professoren für Augenheilkunde und Mitglieder der Retina-Abteilung am Byers Eye Institute der Stanford University
Die mehrwellige Photobiomodulation stellt eine interventionelle Therapie dar, die die Sehfunktion wiederherstellt und möglicherweise krankheitsmodifizierende Effekte bei intermediärer trockener AMD besitzt
Glenn Jaffe, MD, Duke University
Seither hat die Photobiomodulation weltweit einen enormen Aufschwung erlebt.
In Luxemburg wird diese Behandlung bereits seit 2022 mit gutem Erfolg im Centre Ophtalmologique du Parc (www.codp.lu) durchgeführt.
Zentren im Ausland findet man unter https://www.myalcon.com/international/valeda-locator/
Die Verbesserungen der Sehschärfe blieben über die Zeit erhalten – etwas, das wir bei trockener AMD bisher nicht gesehen haben.
Dr. David Boyer, FASRS, Retina Vitreous Associates Medical Group, Beverly Hills, Kalifornien
Die bisher vorliegenden Studien konnten eine stabilisierenden und funktionsverbessernden Effekt dieser Photobiomodulation nachweisen.
Gleichzeitig besteht auch ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil. In keiner dieser Studien konnte bisher eine Schädigung der Augen durch diese Behandlung beobachtet werden, so dass man hier von einer sehr sicheren und zuverlässigen Behandlungsmethode der altersbedingte Makuladegeneration ausgehen kann.
Im Mai 2026 wurde dies nochmals in einer Publikation in der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift „Retina“ bestätigt:
Wichtig zu beachten ist, dass die Photobiomodulation am sinnvollsten im frühen oder mittleren Stadium der altersbedingten Makula-Degeneration ist, um ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen.
Schäden, die bereits entstanden sind, sind oftmals nicht mehr rückgängig zu machen. Daher ist es sinnvoll mit dieser Behandlung zu beginnen, sobald die Diagnose gestellt wurde.
Eine Behandlung besteht aus neun Sitzungen. Eine Erweiterung der Pupillen ist nicht notwendig, so dass die Patienten nach der Behandlung ohne weiteres alle üblichen Tätigkeiten (inklusive Autofahren) verrichten können. Der Praxisaufenthalt beträgt circa 15-20 Minuten pro Sitzung.